Als Autorin des Buches „Happy Hippotrophie – Mein Leben mit Adipositas, Liebe, Chips und Schokolade“
erzähle ich meine eigene Geschichte – ehrlich, humorvoll und manchmal auch mit Schokofingerabdrücken
Doch hinter diesen Zahlen steckt viel mehr: ein langer, oft schmerzhafter Weg voller Zweifel, Mutproben und kleiner Siege. Als mir ein Arzt sagte, „Da kann man nichts machen“, beschloss ich, genau das Gegenteil zu beweisen. Eine neue Ärztin und die Unterstützung eines Adipositaszentrums halfen mir, den Mut für eine Magenverkleinerung zu finden. Und auch wenn manche glauben, das sei der leichte Weg – es ist nur der erste Schritt. Den Rest muss man selbst gehen.
Ich lernte, meinen Körper neu zu verstehen, mein Essverhalten komplett umzustellen und mental dranzubleiben. Doch irgendwann stagnierte mein Gewicht, besonders am Unterkörper. Bis klar war: Es ist eine genetische Fettverteilungsstörung (Lipohypertrophie / Lipödem), die sich nicht durch Training oder Therapien beeinflussen lässt.
Also ging mein Weg weiter – in die plastische Chirurgie. Die ersten Eingriffe nahmen mir nicht nur überschüssiges Gewebe, sondern auch eine enorme Last von den Schultern. Weitere Operationen folgten und folgen ...
Ich mache all das nicht aus Eitelkeit.
Ich mache es für meine Gesundheit, für ein neues Lebensgefühl – für mich.
Mein Weg ist noch nicht zu Ende. Aber ich gehe ihn weiter, Schritt für Schritt, leichter, entschlossener und hoffnungsvoller als je zuvor.
Und genau hier, auf dieser Seite, erzähle ich meine Geschichte weiter – in Worten, in Bildern und in den Farben, die mein neues Leben zeichnet.
Um meine gesundheitlichen Ziele weiter zu erreichen, führte ich bereits mehrere Operationen durch. Seit der ersten Liposuktion (Fettabsaugung) an meinen Beinen begleitet mich die Rotenburger Kreiszeitung auf diesem Abschnitt meines Weges. In regelmäßigen Berichten wird nicht nur meine persönliche Erfahrung dokumentiert, sondern auch Ärzte und Experten kommen zu Wort, um fundierte medizinische Einblicke zu geben.
Vor Kurzem war ich zu Gast bei Tetje und Sören und stand den beiden Rede und Antwort. Und was die beiden mich alles gefragt haben, erfahrt hier ...
Gewicht ist etwas, das uns alle betrifft
Die einen fühlen sich zu dünn, die anderen zu dick. Auch Tetje Mierendorf und Sören Bauer kennen dieses Thema nur zu gut.
Ein Podcast über Mut, Ausdauer und echte Lebensveränderungen – erzählt von zwei Männern, die es selbst erlebt haben.
Mein Leben mit Adipositas, Liebe, Chips und Schokolade
Ich nehme dich mit auf die Achterbahnfahrt meines Lebens und erzähle von den Herausforderungen von 220 Kilo auf der Waage und den kleinen und großen Wendepunkten, die alles verändert haben. Einer dieser Wendepunkte war meine Magenverkleinerung durch einen Schlauchmagen – eine Entscheidung, die vieles erleichtert hat, aber kein Wundermittel ist. Außerdem leide ich unter Lipohypertrophie, einer Erkrankung, die ähnlich wie Lipödeme ist und ganz eigene Herausforderungen mit sich bringt.